Moin, suche noch Mitglieder bitte anmelden!!!
Dies ist eine Seite, die über Konsolen, wie Xbox,PC,Gamecube,PSP und Playstation 2 geht!!
Jeder der sich hier anmeldet hat die Erlaubnis neue Themen zuerstellen!!!
Also meldet euch bitte an!!(is ja kostenlos)
Deutsche PAL Version Goblin Commander wurde von den Machern von Warcraft speziell für Konsolen entwickelt. Es ist damit das erste Konsolen-Echtzeitstrategiespiel, das es auch mit den besten und erfolgreichsten PC-Spielen dieses Genres aufnehmen kann. Die Tiefe der Story, die perfekte Gamepad-Steuerung und die spezielle Mixtur aus komplexen Strategie-Elementen und schneller Arcade-Action machen Goblin Commander absolut einzigartig.
Features:
Goblin Commander wurde von den Machern von Warcraft speziell für die Konsole entwickelt
Perfekte Steuerung per Gamepad
Das erste Echtzeitstrategiespiel, das es mit den Vorbildern vom PC aufnehmen kann
Riesige Kampagne mit komplexer Fantasy-Story und dichter Atmosphäre
Einzigartiger Mix aus komplexen Strategie-Elementen und schnellem Action-Gameplay
5 spielbare Clans, jeder mit eigenen Fähigkeiten und Upgrades sowie eigenem Titan
25 verschiedene Einheitentypen
Große Schlachten mit großflächiger Umgebungszerstörung
Fable ist ein bahnbrechendes Rollenspiel-Adventure, in dem Deine Fähigkeiten, Dein Aussehen und Dein Ruf durch Deine Handlungen bestimmt werden. Stell Deine Lebensgeschichte von der Kindheit bis zum Tod zusammen. Mausere Dich vom unerfahrenen Jugendlichen zum mächtigsten Geschöpf der Welt. Wähle den Pfad der Rechtschaffenheit oder wende Dich im Leben dem Bösen zu. Nach jedem vollbrachten Kraftakt wachsen Deine Muskeln und nach jeder geistigen Leistung nimmt Deine Willensstärke zu. Nach einer Völlerei wirst Du fettleibig. Wenn Du in der Sonne bist, wird Deine Haut braun. Im Mondlicht wird sie käseweiß. Trage bei Kämpfen Narben davon und lass mit zunehmendem Alter Lebenslinien auf Deinen Gesicht entstehen. Jede Person, der Du hilfst jede Blume, die Du zertretest jedes Geschöpf, das Du tötest, ändert diese Welt für immer. Welche Rolle willst Du in dieser Sage spielen?
Die US Army verfügt über die stärkste Bodeneinsatz-Truppe der Welt. In ihren Reihen bildet die Infanterie das Rückrat jeder Bodenoffensive, deren Fähigkeiten und Mut regelmäßig auf eine harte Probe gestellt werden. Ursprünglich als Trainingssimulation zur Schulung von Soldaten entwickelt, bietet Full Spectrum Warrior die originalgetreueste Möglichkeit, an einer Xbox die Taktiken und Situationen eines Straßenkampfes nachzustellen. Die action-reiche Taktik-Simulation basiert auf einem System, bei dem Du als Squad Leader einzelne Einheiten kommandierst und auf diese Weise ein Szenario erlebst, wie es realistischer nicht sein kann. In zahlreichen Einsätzen werden Deine strategischen Fähigkeiten immer wieder aufs Neue herausgefordert, denn hinter jedem Fenster, hinter jeder Straßenecke könnte der nächste Gegner lauern! Anzahl der DVD´s: 1 Bildschirmtext: Deutsch Spieler: 1-2 Verpackung auf: deutsch XBOX-Live (Online-Funktion): wird unterstützt Altersfreigabe: Ab 16 Jahren
[img]http://217.172.172.50/mod_show_image.php?user=ywog&urlimage=2058g.jpg&width=270[/img Merkwürdige Vorkommnisse ereignen sich in Springfield: Menschen verschwinden und mysteriöse Kornkreise erscheinen auf den Feldern der Stadt. Deine Aufgabe: Löse das Geheimnis! Heize mit coolen Kisten durch die Stadt und bleibe dabei immer schön auf Kollisionskurs. Hast Du Dein Auto geschrottet, steige aus und erforsche zu Fuß weiter! Also lasse Deinen Donut fallen und schnappe Dir das Lenkrad!
Die Nacht liegt über der Stadt, die Motoren heulen, der Asphalt glüht. In Need for Speed Underground verdient sich der Spieler in ultimativen Straßenrennen den Respekt! Selbstverständlich ganz am Rande der Legalität. Aus 20 lizenzierten Top-Modellen von Marken wie Toyota, Mitsubishi oder Subaru wählt er seinen Wagen und baut ihn Stück für Stück aus. Wer gut genug ist und alles riskiert, sammelt das Geld für neue Speed-Updates: zum Beispiel das Bilstein-Fahrwerk für optimale Straßenlage oder den Nitrous Express Power Booster für ideale Beschleunigung. Der satte Sound und die fantastische Grafik lassen in über 100 Events echtes Underground-Feeling aufkommen. Zusätzlich sorgen visuelle Spezialeffekte für ein neues und einzigartiges High-Speed-Feeling. Features:
20 lizenzierte Wagen, die nach eigenen Wünschen verändert werden können, von Mitsubishi Motors, Subaru, Toyota und vielen anderen
Zahlreiche einzigartige Rennevents, wie: Drag Racing (Am Start mit 3 anderen Rennfahrern, immer am Limit auf dem Weg zum Ziel) und Street Racing (Die kalten Straßen der Stadt wollen aufgeheizt werden - mit Dynamik und Höchstgeschwindigkeit - immer auf der Suche nach dem schnellsten Weg zum Ziel auf verschiedenen Strecken der Stadt)
Unendlich viele Möglichkeiten, seinen Rennstil zu verbessern, mit einer Auswahl von wichtigen Ersatzteilen berühmter Hersteller wie z.B. AEM Inc., Audiobahn, Bilstein, Dazz Motorsport, DC Sports, Eibach, Enkei, GReddy Performance Products Inc., HKS, Holley, Injen, Jackson Racing, MOMO, Neuspeed, Nitrous Express Inc., O.Z, PIAA, Skunk2 Racing, Sparco, StreetGlow und Turbonetics Inc.
Need for Speed Underground wartet mit fantastischer Grafik auf, die den Spieler sofort in die Welt der nächtlichen Straßenrennen entführt. Die verschiedenen nächtlichen Umgebungen der Stadt wurden anhand zahlreicher realer Städte detailliert modelliert. Ein neues Gefühl für Geschwindigkeit wurde entwickelt vom ausgezeichneten Need for Speed-Team und einem für den Oscar nominierten Hollywood-Experten für visuelle Effekte
Mehr als 100 einzigartige Events bieten dem Spieler die Möglichkeit, Geld zu verdienen, Upgrades zu kaufen sowie Strecken und Wagen freizuschalten, während er seinen Ruf in der Szene stetig verbessert
Eine ausgefeilte Sammlung hochrangiger Musikstücke trägt zur fantastischen Atmosphäre des Spiels bei
Crash ist am Start - in seinem rasanten Abenteuer! Der fiese Imperator Velo hat Crash entführt und zwingt ihn, in seinem galaktischen Sportstadion die härtesten Renner zu fahren. Crash muss gegen alte und neue Feinde antreten, um die Erde vor der Zerstörung zu retten! Angaben: laut Hersteller Anzahl der DVD´s: 1 Controller: unterstützt Lenkrad Spieler: 1-4
Alles, was bisher über Rennen bekannt war, gehört der Vergangenheit an, denn in Burnout 3 werden die Regeln der Straße neu definiert. Jetzt heißt es Risiko und Belohnung - ein Balance-Akt der besonderen Art: Siegen oder besiegt werden, Boost erbeuten oder von den Rivalen ausgenommen werden. Das Fahrzeug wird zur Waffe im Kampf mit den Rivalen um Platz 1. Der Wettbewerb wird spannend - mehr Boost, mehr Tempo, mehr Siege. Erlebe mit Burnout 3 das schnellste und faszinierendste Rennspiel des Jahres. Der Adrenalin-Faktor ist garantiert!!!
Lik-Sang hatte die Möglichkeit einen der ersten 4GB Festplatten für die PSP zu testen und haben ihre Eindrücke ausführlich in einem Hands-On geschildert.
In dem Paket, welches bald für 199USD (~150€) zu haben sein wird, befinden sich neben der Festplatte auch noch ein Akkupack (mit doppelter Kapazität von 3600mAh), eine Medien Management Software für Windows sowie ein USB Datenkabel, um die PSP mit dem PC zu verbinden.
Die Festplatte wird auf die Rückseite der PSP montiert, auf der Seite, auf der sich auch der Memory Stick Slot befindet (auf der anderen Seite sitzt dann der Akku). Verbunden wird sie mittels eines flexiblen Arms, der in den MS-Stick Slot gesteckt wird.
Desweiteren kann man die Harddisk auch gegen eine Compact Flash Speicherkarte ersetzen, welche erheblich günstiger ist, als die Memory Sticks von Sony.
Im Jahre 1997 dachte wohl keiner der Entwickler von Grand Theft Auto, dass eine Reihe, die mit einer 2D-Vogelperspektive startete, so viel Erfolg haben würde. Erst vor kurzem erschien der fünfte Teil – San Andreas – für den PC! Doch wie jeder weiß, erschienen die Spiele eigentlich schon immer sehr viel früher für Sonys Playstation 2, und deshalb war bereits bei der Verkündung der PSP klar, dass auch eine portable Version des Genremixes aus Action, Shooter und noch vielem mehr erscheinen wird.
Lange, lange Zeit mussten wir auf Bilder und erste Infos warten, doch endlich gibt es sie! Der neuste Streich von Rockstar Games trägt den Titel GTA Liberty City Stories, in der Hauptrolle Tony Cipriani, welcher von Michael Madsen (Anm. d. Red.: Nein, leider nicht dem Sänger von „Madsen“…) synchronisiert wird. Aufmerksamen Zockern dürfte dieser Name bekannt sein: bereits 2001 beehrte uns der, zusammen mit seiner Mutter ein Restaurant besitzender Triaden-Feind in GTA 3. Zeitlich spielt GTA LCS drei Jahre vor GTA 3, Tony kehrte nach Liberty City zurück und arbeitete für Salvatore. Salvatore? Richtig, den gab’s auch schon mal! Zusammen mit Misty, Joeys Freundin aus GTA 3, sind die beiden neben dem Held die einzigen zwei, die wir schon kennen.
Natürlich gibt’s auch wieder jede Menge verschiedene Fahrzeuge im neusten Teil der Serie! Aus den ersten Scans eines englischen Magazins geht hervor, dass es auf jeden Fall PKWs und Motorräder gibt. Alle Fahrzeuge wurden zeitgemäß angepasst, die bisher bestätigten sind Police Enforcer, Moonbeam, Esperanto, Bobcat, Stallion, Sentinel, Taxi und Patriot. Außerdem auf einem Scan zu sehen ist eine PCJ 600, eine Maschine (Motorrad) aus GTA Vice City – ob es Flugzeuge und Helikopter gibt, ist noch ungewiss. Neben den Wagen wurden auch einige andere Gebäude optisch an die Zeit angepasst. Wie immer gibt es auch versteckte Päcken, - Stunts und Rampages.
Sehr wichtig sind wie immer auch die Missionen. Zwar wurden sie laut Hersteller im PSP-Game ein wenig gekürzt, dafür soll es aber mehr geben als in GTA 3. In der ersten Mission befindet man sich im „Red Light District“ vor Luigis Strip Club „Sex Club 7“, der aber noch „Paulie's Revue Bar“ heißt. Der Inhaber, JD O'Tool, hat Kontakte zu den Triaden, möchte allerdings sehr viel lieber zum Leone Clan gehören, und befiehlt deshalb Tony, die Triaden in Saint Mark’s anzugreifen. Während man sich im Schusswechsel mit den fiesen Triaden befindet, erscheinen gepanzerte Patriot-Fahrzeuge. Jeder Wagen ist voll gestopft mit Sprengstoff und alle detonieren vor dem Casino. Man steigt in den Wagen ein und fährt außer Reichweite, damit das Fahrzeug gefahrlos explodieren kann. Das Mafia-Gebiet ist nun wieder sicher!
In der zweiten Mission fährt der Spieler im chilligen Sentinel zu Salvatores Haus. Dieser befiehlt einem, im Hafen bei den Atlantic Quays, Geld abzuholen. Auf einem Dirt Bike macht man sich auf den Weg; beim Hinunterfahren des Hanges kann man auf der anderen Seite „Shoreside Vale“ erkennen. Das Lagerhaus, in welchem sich das Geld befindet, ist allerdings von Triaden bewacht. Im „Walk-By-Shooting“-Stil sammelt ihr den Zaster ein und ballert gleichzeitig auf die Fieslinge. Nach einem schönen Feuerwerk – der Explosion des Lagerhauses – begebt ihr euch auf einem Chopper zu Salvatore zurück.
Prognose: Wow, GTA Liberty City Stories scheint sehr interessant zu werden! Eine laut Hersteller sehr hohe Sichtweite, spielerische Verbesserungen aus GTA Vice City und San Andreas, sowie eine exzellente Grafik lassen die Herzen der PSP-Besitzer höher schlagen. Auch die Tatsache, dass man seine eigenen Tracks via Memorystick ins Spiel einfliesen lassen kann, ist sehr erfreulich. Auch an Fahrzeugen mangelt es nicht, und wir dürfen uns auf eine noch wachsende Auswahl von Wagen freuen. Ob es einen Multiplayer geben wird, ist noch unklar, doch eher unwahrscheinlich. Ein genauer Releasetermin ist noch nicht bekannt, doch soll das Spiel schon bald nach dem Release der PSP in Deutschland – am 1. September – in den Läden stehen. Leute, merkt euch diesen Titel!
Don't join the hype Da hab' ich die Meute gerade so abgehängt. Nur noch wenige Meter bis zum Ziel. Schweiß rinnt mir von der Stirn. Jetzt bloß keinen Fehler machen. Die Rote Markierung ist bereits in Sichtweite. Noch eine kleine Kurve. Verkehr. Verkehr! VERKEHR! Wo kommen die ganzen Autos auf einmal her? Die wollen mich ärgern! Zielsicher steuert mein Wagen auf einen Bus zu. Mist, den zu rammen kann ich mir nicht leisten! Dann ist die Rundenzeit dahin und alles war umsonst...
Dann, im letzten Augenblick, die Rettung: Meine Fokus-Leiste ist wieder voll! Beim Druck auf den Auslöser scheint die Welt mit einem Mal still zu stehen. Nur noch Zeitlupe. Elegant zieht mein aufgemotztes Fahrzeug am Hindernis vorbei, kurz bevor die Realzeit wieder einsetzt schalte ich noch Nitro hinzu - geschafft! Der Sieg ist mein.
Action pur in Rockstars erstem Playstation Portable Game. Aus dem Hause der Macher von Grand Theft Auto kommend, hat die Midnight Club Reihe bereits auf der Playstation 2 einen ausgezeichneten Ruf als Need For Speed Underground Alternative. Mit dem zweiten Titel aus dem Hause Electronic Arts hat der vorliegende Racer sogar so viel gemeinsam, dass es verwundert, dass hier keine gegenseitigen Plagiatsklagen ausgetauscht wurden. Aber der Reihe nach:
Vor ein paar Jahren erschien das reichlich erfolgreiche B-Movie The Fast and the Furious, das international für Aufsehen sorgte und Vin Diesel zur Action-Ikone des 21. Jahrhunderts stilisierte. Die schwache Fortsetzung (trotz einer bezaubernden Devon Aoki) konnte den Erfolg dieses neuen Stils, dem illegalen Straßenrennen in getunten Importautos zu knalliger Hip-Hop-Mucke, auch nicht bremsen. Need For Speed Underground legte die Messlatte bereits sehr hoch. Nächtliche Verfolgungsjagden und wilde Tunereien gehören seitdem zum guten Ton, so dass sogar die neueste Ridge Racer Version ihre eigenen zwei Nacht-Stadt-Strecken erhielt.
Midnight Club 3 Dub Edition schlägt in die selbe Kerbe. Als Rennsportanfänger mit ein wenig Geld in der Tasche kommt man nach San Diego, um sein Glück bei illegalen Wettbewerben zu versuchen. Die anfänglich gekaufte Karre wird nach den ersten Erfolgen (und dem ersten Zaster) recht schnell am Straßenrand geparkt und ein neues, schickes Importauto mit allem möglichem Schnickschnack vom Nitro-Einspritzer bis hin zur Neonbeleuchtung am Bodenblech bestückt. Der Fantasie des Spielers sind dabei kaum Grenzen gesetzt, in Sachen Tuning übertrifft der Rockstar-Titel die NFS:U-Version für die PSP bei Weitem. Spätestens, wenn der eigene Nickname aufs Nummernschild geschrieben wird, hat einen die Welt von MC3 gepackt.
Anstatt jedoch wie in z.B. Ridge Racer von einem Rennen zum nächsten gereicht zu werden, kann der Spieler in insgesamt drei großen Städten "cruisen" und sich seine Missionen und Herausforderungen selber suchen. Hier und da fahren verrückte Gestalten herum, die euch zu neuen Rennen provozieren. Stadtrennen, veranstaltet vom amerikanischen DUB-Magazin (was auch der Grund ist, weshalb man grundsätzlich nur Original-Karossen und keine Fantasie-Produkte fährt), sowie eine ganze Menge anderer Aufgaben warten darauf, von euch gemeistert zu werden. Auf Grund der Größe der Stadt und der vielen Tuning-Möglichkeiten, Fahrzeuge, etc. ist der Langzeitspielspaß enorm. Wer auf der Suche nach langer Unterhaltung ist, der liegt bei MC3 genau richtig.
Die Rennen sind in den meisten Fällen ein einfaches Abklappern von Checkpoints, die durch Pfeile markiert hell in der Nacht erstrahlen. Daneben gibt es die allseits beliebten Rundenrennen und verrückte Einzelrennen, in denen man gegen die Zeit seiner Gegner fährt. Beim dem ganzen Spaß verliert man leider ab und an den Überblick. So kann es auch schon einmal vorkommen, dass man falsch abbiegt und ein Rennen sofort verloren ist. Besonders in den späteren Herausforderungen, wenn der Schwierigkeitsgrad und vor allem die Spielgeschwindigkeit nach oben gehen, führen erst mehrere Versuche zum Erfolg.
Einen großen, gravierenden Nachteil besitzt das Spiel leider: Es ist beinahe eine 1:1 Umsetzung der Playstation 2 Fassung. Das bringt mit sich, dass man versucht hat, so viel wie möglich in so kurzer Zeit wie möglich in die immerhin mit 1,7 GB gut vollgestopfte UMD zu stecken. Schon bei der amerikanischen Fassung gab es Beschwerden, dass die Ladezeiten geradezu enorm sind. 70 Sekunden Warten, bis ein Spiel beginnt, sind dort keine Seltenheit. Rockstar versprach, für Europa nachzubessern und siehe da: Immerhin die Hälfte haben sie im Durchschnitt hinbekommen: 30 bis 45 Sekunden dauert es jedes Mal, bis ein Rennen geladen wurde. Trotzdem kein Zuckerschlecken: Wer nur mal eben eine Runde gegen Gegner drehen will, sagen wir ca. 2:30 Minuten, der muss zusätzlich eine ganze Minute hinzurechnen, bis er wieder beim Cruisen oder in der Werkstatt angekommen ist. Wohl dem, der beim Spielen neben sich ein gutes Buch liegen hat. Das zieht die Mobilitätswertung natürlich stark nach unten und auch der Spielspaß geht schon beim vierten oder fünften Mal Däumchen drehen in den Keller (was er da macht, können wir nur ahnen...). Man merkt, dass diese Portierung mit der heißen Nadel gestrickt wurde, was schade ist, da MC3 ansonsten wirklich das Zeug zum Klassiker hätte.
Denn gute Ideen sind zu Hauf vorhanden. Neben dem Anfangs erwähnten Fokus-Modus, der die Zeit für ein paar Sekunden verlangsamt und so die verrücktesten Manöver ermöglicht, haben größere Fahrzeuge z.B. einen Aggro-Modus, der es erlaubt, den Stadtverkehr einfach mal so durch die Luft zu wirbeln. Nicht besonders realistisch, macht aber Spaß! Und wer eine ernste Simulation verlangt, sollte sowieso eher zu DTM2 greifen.
Gameplay: Spielerisch zeigt sich MC3 von seiner besten Seite. Anfangs noch im Schneckentempo, rast man gegen Ende mit einem Affenzahn um die Häuser, dass sich schwierige Kurven wirklich nur noch im Fokus-Mode nehmen lassen. Die Steuerung ist recht überfrachtet, ermöglicht aber trotzdem guten Zugriff auf alle wichtigen Funktionen. Einzig beim Lenken mit dem Digipad hat man ein leicht schwammiges Gefühl, was aber auch auf die Verarbeitung der Playstation Portable zurück zu führen ist. Je nach Fahrzeug steuert es sich ohnehin unterschiedlich, Motorräder sind auf Grund ihrer Unfallanfälligkeit nur mit viel Übung zu meistern.
Im Optionenmenü lassen sich die Drift-Eigenschaften des Rennboliden individuell konfigurieren, damit man auch als Ridge Racer Fan anständig um die Kurven "surfen" kann. Doch Vorsicht, denn soviel Realismus muss sein: Trotz fehlendem Schadensmodell ist das Auto nicht unzerstörbar und ab einem gewissen Beschädigungsgrad verliert man ein paar Sekunden, bis es wieder auf die Strecke zurück gesetzt wird.
Grafik: Die Umsetzung von der Playstation 2 darf man durchaus als gelungen betrachten. Bis auf die fehlenden Passanten ist alles drin, was rein gehört. Sogar Ampeln lassen sich munter abrasieren und durch die Gegend schleifen. Die Autos sind erstaunlich detailliert (Stichwort Nummernschild) und jede Veränderung in der Werkstatt hat man sofort auf dem hochauflösenden Schirm. Die Städte wirken durch die vielen Autos lebendig und sind bei Nebel, Regen oder einfach nur beim Cruisen eine Pracht, die flüssiger kaum möglich ist. Von ein paar hässlichen Popup-Erlebnissen einmal abgesehen. Geht es jedoch in glasklaren Nächten auf die Rennstrecke, hat die CPU mehr zu rechnen und der Prozessor geht ab und zu für einen kurzen Moment empfindlich in die Knie. Das ist meist zu verkraften, kann einem jedoch im dichten Gedränge auch schon einmal die Erstplatzierung kosten - und ohne die gewinnt man die Runde nicht.
Abzüge im Mobilitätsfaktor gibt leider das Ambiente: Ein Spielen im Freien ist auf Grund des dunklen Settings beinahe unmöglich, im Bus kann man es vollständig vergessen. Dagegen spielt es sich im heimischen Bett geradezu herrlich. Kleine Videosequenzen nach jedem wichtigen Rennen, in dem der Spieler Prestige geerntet hat, treiben die 08/15 Storyline etwas weiter und ermöglichen den Zugriff auf weitere Rennen und die zwei restlichen Städte Atlanta und Detroit, die sich jedoch nicht großartig unterscheiden. Nachts sind alle Katzen grau gilt auch für Rennspiel-Cities.
Sound: Was wäre ein Tuning-Racing-Game ohne anständige Sounduntermalung? Genau, einfach Atmosphärenlos. Aus diesem Grund darf eine ganze Riege der unterschiedlichsten Künstler ran, die von Marylin Manson-Rock bis hin zu fetten Hip-Hop-Beats reicht. Nicht unbedingt Jedermanns Sache, aber absolut passend zum Szenario und unglaublich schweißtreibend. Wenn ein Lied zudem nicht gefällt, genügt ein Knopfdruck und der nächste Interpret brüllt sich die Kehle wund. Die Soundeffekte klingen realistisch, wie es sich gehört, hätten jedoch noch etwas prägnanter sein dürfen. Regen könnte man ruhig laut prasseln hören und Nebel verschluckt, den Naturgesetzen nach, auch das eine oder andere Geräusch - normalerweise.
Features und Besonderheiten: Drei riesige Städte, dutzende von Tuningmöglichkeiten und ein riesiger Fuhrpark. Spielerherz, was willst du mehr? Bis auf den Online-Modus drängeln sich sämtliche Features des großen Bruders von der PS2 auf der UMD zu einem appetitlichen Cocktail zusammen. Stundenlanger Spielspaß ist drin, wenn man von den teilweise sehr störenden Ladezeiten absieht.
Der Multiplayermodus erlaubt spannende Verfolgungsjagden für nur vier Spieler, außerdem wird leider ein weiteres Mal das Gamesharing nicht unterstützt. Besondere Unterschiede von der PS2-Fassung lassen sich auch nicht ausmachen, hier hätte man mehr aus der Neuauflage herausholen können.
Fazit: Midnight Club 3 Dub Edition besticht durch seinen riesigen Umfang und die tollen Tuning-Möglichkeiten, die bisher in dieser Art auf keinem Handhelden zu finden waren. Schöne Grafik und riesige Städte gehen jedoch leider auf Kosten der Ladezeiten. Diese sind, trotz Verbesserungen gegenüber der US-Version, weiterhin enorm und in einem mobilen Spiel nicht entschuldbar. Freunde des schnellen Spiels sollten also nicht zugreifen. Für eine Fortsetzung würden wir uns außerdem mehr PSP-speziefische Features wünschen, eine verbesserte Anpassung und natürlich das bisher kaum genutzte Gamesharing. Dann könnte die MC-Reihe beweisen, was in ihr steckt. Trotzdem: Im direkten Vergleich ist Midnight Club 3 das bessere Need For Speed: Underground
Du bist gemütlich auf dem Weg zu deiner Großmutter, weil diese dich zu einem köstlichen Tee und Spritzgebäck eingeladen hat. In aller Seelenruhe sitzt du in deinem geliebten Gefährt, welches sich selbst in Eile nur 80 km/h entlocken lässt. Im Radio läuft fröhliches Gedudel aus dem Musikantenstadl und du pfeifst jedes Lied wie ein Singvogel mit. Ist das Leben nicht schön?
Doch plötzlich vibriert der Lenker. Auch der Sitz fängt an zu rütteln. Du spürst förmlich, wie sich drei Geisterfahrer nähern. Zwei Sekunden später rasen die verrückten Autobahnpiraten an dir vorbei. Bei dieser Geschwindigkeit ist nicht einmal das Auto exakt zu erkennen. Nur drei Blitze auf dem Asphalt des kommenden Todes. Und da geschieht das Unabwendbare. Der Vordermann der Raser verschätzt sich um ein paar Zentimeter und knallt mit 250 Sachen gegen einen unschuldigen Verkehrsteilnehmer. Nicht nur die Funken, sondern auch die Autos fliegen, als ob es kein Morgen gäbe. Deine Augen sind starr vor Schock und doch strahlen sie eine unglaubliche Faszination aus. Einen Augenblick später begreifst du, worauf du dich eingelassen hast.
Wilkommen in der Welt von Burnout Legends!
Electronic Arts bringt nun schon das zweite Rennspiel auf die PlaystationPortable. Nachdem man in Need4Speed Underground Rivals seiner Kreativität freien Lauf lassen konnte und sich somit das ganz persönliche Traumvehikel zusammengestellt hat, hat man in Burnout Legends die Chance, seiner Wut den Weg zu ebnen und die Straßen zu einem Spielplatz der Metallmassaker zu verwandeln. Schon auf den stationären Konsolen konnte die Hetzjagd nicht nur aggressive Sonntagsfahrer begeistern. Das erfrischende Spielprinzip, das aus dem Rennspiel mehr herausholte, als nur stupides Rundenfahren, fesselte groß und klein an den Bildschirm. In einer Woche wird die Serie mit dem vierten Teil auf der Playstation2 fortgesetzt. Jetzt mag man meinen, dass es sich bei der PSP-Version um eine Portierung des vierten Crashspektakels handeln würde, doch hier werden die Karten anders gemischt. Der Zusatz "Legends" passt perfekt zum Spiel, vereint die PSP Version doch die besten Aspekte, sprich Strecken, Autos und Features, der ersten drei Burnout Spiele und lässt diese als "Best of" der Serie bezeichnen. Ob das Spiel auf der Pole-Position der PSP-Racer landet, oder mitten auf dem Weg einen Totalschaden erleidet, erfahrt ihr in unserem Bericht live vom Austragungsort.
Das Grundprinzip von Burnout ist schnell erklärt. Ziel ist es (wie sollte es auch anders sein), den ersten Platz bei jedem der Events zu belegen und mit der Goldmedaille nach Hause zu fahren. Der kleine aber feine Unterschied ist jedoch, dass nicht nur perfektes Lenken und das Spiel von Gas und Bremse eine Rolle spielen. Ganz im Gegenteil wird die Bremse bei euch schon nach einigen Rennen in Vergessenheit geraten. Barbarisches Verhalten wird (im Gegensatz zum echten Leben) hier groß geschrieben und auch entsprechend gewürdigt. Euer Konkurrent ist euch ein Dorn im Auge und bedroht eure Erstplatzierung. Keine Scheu, denn das Leben auf der Straße kann so einfach sein. Ein ordentlicher Schubs von hinten, das Vehikel gerät außer Kontrolle und küsst die Bande. Schon ist das Problem aus der Welt geschafft.
Crash or Lose lautet die Devise, wenn man in dem Getümmel aus PS-starken Musclecars, geschmeidigen Sportwagen und gigantischen Trucks überleben will. Im World Tour Modus, der das Herz des Spiels symbolisiert, könnt ihr eure Rennen, die auf der ganzen Welt stattfinden, auswählen. Hier kommen die verschiedenen Arten von Rennen zur Geltung. Acht an der Zahl lassen Langeweile zum Fremdwort avancieren.
Wir beginnen mit dem normalen "3-Runden-Rennen", das keiner weiteren Erklärung bedarf. In "Burning Lap" ist es eure Aufgabe, eine bestimmte Rundenzeit zu knacken. Hier sollte man Unfälle vermeiden, da diese wertvolle Sekunden kosten, welche Über Sieg und Niederlage entscheiden. Das "Face-Off" ist ein Duell auf einer belebten Strecke, dessen Sieger das Auto des Verlierers als Trophäe erhält. Der "Verfolgung"smodus bedarf eigentlich auch keiner weiteren Worte: Als Hüter des Gesetzes verfolgt ihr einen Flüchtling und müsst versuchen, diesen in einer bestimmten Zeit aufzuhalten und außer Gefecht zu setzen. Ein Kenner der Serie spricht in guter Burnout-Manier von einem "Takedown".
Weiter geht es mit einem der spaßigsten Aufgaben des ganzen Spiels. Im "RoadRage" könnt ihr den psychopathischen Geisterfahrer mimen und versuchen, so viele Gegner wie möglich von der Strecke zu pusten. Besonders "schöne" („brutale“ trifft es wohl eher) Manöver werden mit Fotos des Unfalls gewürdigt. Abgeschlossen wird die Autoserie, von der es übrigens fünf (Compact, Muscle, Coupé, Sports und Super) gibt, mit einem Grand Prix. Ein Turnier aus drei Rennen, in dem ihr Punkte sammelt und am Ende, falls ihr den Anforderungen gewachsen seid, als Champion gekürt werdet.
Mathefreaks, die fit im Kopfrechen sind, werden bemerkt haben, dass bis jetzt jedoch nur von sieben Events die Rede war. Das achte Event, genannt "Crash" stellt ein eigenständiges Prinzip dar. Fernab von Rennen geht es hier nicht mehr um eine Erstplatzierung. Diese Aufgaben sind eher etwas für Verwüstungsjunkies. In 100 Crash-Events müsst ihr einen möglichst spektakulären Massenunfall „auf die Beine stellen“, dessen Schaden in Dollar auf eurem Punktekonto landet. Ihr beginnt in den meisten Fällen kurz vor einer Kreuzung. Auf dem Weg sammelt ihr ein paar Items, die euch Extrapunkte oder Turboschübe verschaffen, fahrt danach auf eine Rampe und landet mit voller Wucht im Feierabendverkehr. Am Anfang des Events habt ihr einen bestimmten Countdown bis zum Crashbreaker. Dieser sinkt gen Null, wenn ihr Totalschäden an anderen Autos verursacht. Schafft ihr es, den Crashbreaker zu erreichen, explodiert euer Auto und richtet noch einmal extremen Schaden an. Der Fahrzeugschaden wird eurem Punktekonto in Form einer (mehr oder weniger großen) Summe USD gutgeschrieben. Katastrophale Massenkarambolagen werden sogar mit einer Schlagzeile in der Zeitung belohnt.
Gameplay: Takedowns sind Trumpf! Auch Burnout setzt auf den berühmten Boost, der besonders bei Takedowns essentiell ist. Mit geschickten Aktionen wie Sprüngen, Drifts, und wagemutigem Fahren im Gegenverkehr, steigt eure Boostleiste. Ein von euch angezettelter Takedown füllt eure Leiste bis zum Anschlag auf.
Jeder der austeilt, muss auch einstecken können! Das ist auch bei Burnout Legends nicht anders. Eure Gegner versuchen ebenso euch entweder in einen Unfall mit einem Verkehrsteilnehmer zu verstricken, oder euch ganz dreist gegen die Bande zu pressen. Doch wer zuletzt lacht, lacht am besten, denn selbst, wenn euer PS-Monster in die Luft geht, könnt ihr es immer noch Lenken und somit dem kommenden Gegner den Weg versperren. Dieser Aftertouch-Takedown zerstört nicht nur den Gegner, sondern verschafft euch eine gewaltige Boostleiste, damit ihr euch dem Kontrahenten sofort an die Fersen, ähm, Reifen hängen könnt.
Gesteuert wird entweder mit dem Analog-Nub oder dem Steuerkreuz. Beide Varianten reagieren hervorragend und lassen ein gutes Gefühl aufkommen. Simulationsfans werden fluchen und schreien, doch diese sollten sowieso zu DTM greifen. Arcadeaction auf einem Niveau wie dem von Burnout, wird euch selten zu Gesicht kommen. Obwohl Anfänger öfters wütend schnaufen werden, haben sie doch schon zum zehnten Mal das Rennen in den Sand gesetzt, liegt das nicht an der Steuerung, sondern einfach an der Übung. Ist der Schwierigkeitsgrad in der ersten Serie moderat und perfekt für Einsteiger geeignet, steigt dieser in den höheren Klassen rapide an und wird zum Ende des Spieles trickreich und knackig. Frustration kommt aber nur in den seltensten Fällen vor.
Grafik: Grafik hui, Fehler pfui! Der technische Aspekt bietet genug Stoff für ganze Lobeshymnen, hat jedoch auch ein paar Leichen im Keller versteckt. Die Details sind super. Jede Strecke hat ein gewisses Flair, das eine unglaubliche Atmosphäre vermittelt. Ob Flughafen, Waldgebiet oder ein lebendiger Freeway. Jede Strecke spielt sich anders und bietet unterschiedliche Tücken. Dennoch gibt es auch einige Kritikpunkte. Erstens wäre da die Framerate, die bei manchen Kursen doch arg in die Knie geht. Bei einem solch furios schnellen Spiel wie Burnout fällt es besonders stark auf, wenn alles wie in Zeitlupe läuft. Außerdem gibt es beim Wechsel eines Liedes eine lästige Nachladepause von ca. zwei Sekunden, die das Spielgeschehen komplett einfriert. Auch von minimalen Grafikfehlern wie bewegendem Asphalt im Crash-Event, bleibt der Titel nicht verschont.
Sound: We will rock you! Die elektronischen Künstler folgen der Burnout-Tradition und bieten rockige Töne in feinster Qualität. Ganze 21 Songs, die im EA Traxx auch einzeln angehört werden können, unterstreichen die berauschende Atmosphäre einer Hetzjagd mit 300km/h. Zwar mag diese Art von Musik nicht jedermanns Sache sein, doch passt sie sprichwörtlich wie die Faust aufs Auge.
Features und Besonderheiten: Eine Menge auf dem Kasten! 89 Wagen, 17 Strecken, die rückwärts und gespiegelt zur Verfügung stehen und ein phänomenaler World-Tour Modus mit insgesamt 175 Events werden euch für Tage vor die PSP fesseln. Geübte Burnoutspieler werden circa 20 Stunden brauchen, um das Spiel zu komplettieren. 5-10 Stunden mehr bedarf es für Anfänger. Besonders für diese ist es ein unglaubliches Erlebnis, da die komplette Serie ein Revival feiert und somit das Beste vom Besten geboten wird. Alles in allem eine staatliche Bilanz für ein Rennspiel.
Multiplayer: Schadenfreude hoch zehn! Nichts macht mehr Freude, als mit 5 Freunden über die Piste zu brettern. Schadenfreude ist die schönste Freude, sprach ein weiser Mann. Höchstwahrscheinlich ist er in den Genuss von Burnout im Multiplayer gekommen, denn dieser Satz ist die einzige notwendige Erklärung für das pure Vergnügen.
Wie lange haben wir gefleht, wie lange gebetet? EA erfüllt den PSP-Jüngern endlich ihren sehnsüchtigsten Wunsch. Burnout Legends unterstützt Gamesharing. Zwar stehen nur 5 Strecken zur Auswahl und das Auto wählt der Host, doch freut man sich riesig endlich auch mit nur einer UMD mit Freunden spielen zu dürfen. Außerdem bekommt jeder Gamesharingpartner eine Demo für den SinglePlayer-Part spendiert, die jedoch nach dem Ausschalten verständlicherweise wieder gelöscht ist.
Fazit: Burnout hat es geschafft! Dem Rennspiel mit dem Crash-Faktor ist ein nahezu perfekter PSP Auftritt geglückt. Nicht nur, dass Burnout Wipeout vom Rennspielthron stößt, es schafft auch den Sprung auf den PSP Thron und übertrifft alle bisherigen Spiele. Kleine Mängel sind da leicht verziehen und vergessen. Burnout Legends bietet alles, was man von einem Topspiel zu erwarten hat. Wer noch kein Rennspiel sein Eigen nennt, sollte spätestens jetzt zugreifen! Burnout lehrt die Konkurrenz das Fürchten!
London Studios präsentieren ein komplett neues Action Spiel für die PSP. Bei Fired Up handelt es sich um eine Welt in der Hass, Gewalt und Anarchie regieren. Straßenbanden bekämpfen sich mit ungewöhnlichen Waffen – mit aufgemotzten Geländewagen. Eine kleine Gruppe von Untergrundkämpfern möchte jedoch die totalitäre Macht, dieser Welt bekämpfen und die drohende Invasion eines kleinen europäischen Landes verhindern.
Ihr schlüpft in die Rolle einer Gruppe von Fahrzeugen, die bis oben hin bewaffnet sind. In den Einzelspielermissionen erwarten riesige Landschaften erforscht zu werden. Ob es sich nun um Großstadtgegenden oder um ein kleines Dorf irgendwo im nirgendwo handelt. Während an jeder Ecke Gegner auf euch lauern, können diverse Einrichtungen genutzt werden um einen strategischen Vorteil zu erlangen. Ob es sich um Geschütztürme, die zur Verteidigung dienen handelt oder einfach um Zugwagons, die vom Spieler als strategische Hindernisse missbraucht werden können. Der Spieler soll in der postapokalyptischen Welt viele Mittel und Wege haben um sein Missions-Ziel zu erreichen. Nach und nach können weitere Fahrzeuge und Waffen gewonnen werden.
Besonderen Wert wurde zusätzlich auf den Multiplayermodus gelegt. Dort erwarten euch zwölf Karten und acht Spielmodi wie z.B: Deathmatch, Capture the Flag, King of the Hill, Bomb the Base, etc. Im Singespielermodus können weitere Fahrzeuge für den Multiplayermodus freigespielt werden. Somit sollte genug Auswahl vorhanden sein, für die bis zu acht Spieler, die gleichzeitig an einem Multiplayerspiel teilnehmen können.
Prognose: Mit Fired Up kommt ein actionreicher Titel zum Start der PSP auf uns zu. Fans des Genres werden diesen Titel nicht mehr so schnell loslassen. Falls der Hersteller seine Versprechen halten kann, handelt es sich um ein Spiel, welches man durch die vielen Variationsmöglichkeiten immer wieder anspielen kann und Neues entdecken. Potential hat das Spiel, sehen wir was daraus wird!
Mehr Curry Das waren noch Zeiten früher. Männer waren noch richtige Männer, Frauen noch richtige Frauen und kleine, haarige Entwickler entwickelten noch coole, einfache Spiele. Da brauchte man keine aufwendigen Grafikeffekte, Pixelblut brachte erstmals die BPjS auf dem Plan und in den Arcaden wummerten die Automaten vor sich hin, dass es eine wahre Freude war.
Ein besonders beliebtes Game war der Klassiker Dropzone. In dem Weltraumshooter rund um einen auf einem Jetpack herumsausenden Astronauten, der Gegner reihenweise in den Bildschirmtod schicken musste (und mit Grafikstil und Gameplay stark an das aus der gleichen Epoche stammende Spiel Defender erinnerte), wurde zum Kassenschlager. Ähnlich wie bei Tetris der gute, alte Russe Pajitnov steckte auch hinter Dropzone ein kluger Kopf: Der leidenschaftliche Ferrari-Fan Archer Mclean, weiterhin verantwortlich für die wohl beste Billard-Simulation aller Zeiten (und die unsägliche SNES-Umsetzung Super Dropzone, die es damals in der TOTAL! sogar auf die Titelseite schaffte...). Passend zum PSP-Start in Deutschland gab der Altmeister mit Mercury sein Debüt auf Sonys neuem Hightechspielzeug.
Archer Mcleans Mercury ist, ganz einfach gesagt, eine Mischung aus Super Monkey Ball (in dem ein kleiner Affe in einer Kugel zum Ziel gerollt werden muss), und dem klassischen Murmel-Labyrinth-Kasten, der einen in der Kindheit zur Verzweiflung treibt, nur weil Papi so ein Ding unbedingt mit nach Hause schleppen musste (oder es dankenswerterweise vom Publisher als Goodie zum Mercury-Muster dazugeschickt bekommt. Danke Jungs, erwartet aber keinen Test von dem Ding).
Zusammen mit einem schimmernden Klumpen Quecksilber ergibt das Ganze, gut gemixt natürlich, neben Lumines das zweite Denkspiel für die Playstation Portable. Von Monkey Ball und dem Murmelquäler für Kids hat das Spiel die Steuerung und das grundlegende Prinzip geerbt: Man bewegt nämlich nicht den Klumpen selber, sondern den Untergrund, sprich das frei in der Gegend herumschwebende Levelgerüst. Und gerade dieses hat es oft in sich! Je nach Welt werden unterschiedliche Eigenschaften und Hindernisse verbaut, die man jedoch schnell erkannt und intus hat. Was nicht zuletzt an der ausführlichen Tutorial-Welt liegt, die man schnell hinter sich lässt.
Die Ziele sind unterschiedlicher Natur. Mal muss einfach nur das Ziel in einem bestimmten Zeitraum erreicht werden, mal mit einer gewissen Menge... und ab und an in einer gewissen Zeit mit einer bestimmten Menge. Klingt einfach. Ist es aber nicht. Viele Hindernisse liegen dem Quecksilber im Weg und es muss alle seine Fähigkeiten einsetzen, um da heil durch zu kommen. Denn am linken Bildschirmrand befindet sich eine Mengenanzeige, die gnadenlos gen Null strebt, sobald ein Teilchen über den Rand fällt, verdampft oder gefressen wird oder sonst wie abhanden kommt. Anfangs noch schön übersichtlich, wird das Spiel im Laufe der Zeit immer anspruchsvoller und nutzt die Möglichkeiten des 3D ausgezeichnet aus. Wenn der Klumpen mal angesaugt und wo anders wieder ausgespuckt wird geht erstmal die Sucherei los. Pumuckel könnte das nicht besser.
Und als wäre das nicht genug, kommt auch noch Farbenlehre dazu! Über spezielle Vorrichtungen kann man dann auch das coole Silber in ein feuriges Rot, ein strahlendes Blau oder z.B. ein schmuckes Grün wechseln. Nur so ist es möglich, verschiedenfarbige Schalter umzulegen. Aus diesem Grund sieht Mercury als weitere Gedankenquälmöglichkeit vor, dass man das Quecksilber auch noch teilen, unterschiedlich färben und wieder mischen kann. Knobelspaß gegen die Langeweile!
Trotzdem und vor allem ist Mercury leider recht rasch durchgespielt. Bereits nach kurzer Zeit ist man in der vorletzten Welt angelangt und fragt sich, ob's das denn jetzt schon war? Auch die Rätsel unterscheiden sich teilweise nicht gravierend und es gibt von Level zu Level große Qualitäts- und Schwierigkeitsunterschiede. Es kann passieren, dass man vor Wut in die PSP beißt, oder, dass man munter zum Ausgang marschiert, als wäre nichts gewesen. Anspruchsvollen Zockern bietet Mercury jedoch für jeden Level einen Highscore, der bereits gut mit Vorgaben gefüllt ist, die es erst einmal zu erreichen gilt. Das schmälert die Kritik am Umfang wieder ein wenig.
Gameplay: Gesteuert wird/werden das/die Tröpfchen durch das Bewegen des Untergrundes. Um die Übersicht zu wahren, kann man mit den Aktions-Buttons die Kamera-Einstellung verändern sowie mit L und R heran oder weiter weg zoomen. Das benötigt Anfangs einige Eingewöhnung, muss einem am Ende aber in Fleisch und Blut übergegangen sein - sonst war's das mit dem geschafften Level, geschweige denn mit dem Rekord. Ab und an geht leider doch mal die Übersicht flöten. Vor allem bei unfreiwilligen Teilungen, in denen möglicherweise nur ein "wönziger Schluck" Quecksilber verloren ging, versucht die Kamera, alle Teile im Auge zu behalten und erlaubt nur ein kurzzeitiges Heranzoomen, um danach sofort wieder zur vermeintlich besten Übersicht zurück zu wandern.
Ein typisches Problem sorgt ebenso für Ärger: Die Ladezeiten zwischen den Leveln sind zwar nicht besonders hoch, aber vor allem zu Beginn, wenn man im Sekundentakt die Level absolviert, sehr nervig. Später ist man dagegen froh über die kleine Verschnaufpause. Unterwegs-Zocker werden viel mehr mit der genauen Steuerung Probleme haben, wenn sie im Bus sitzen. Trotzdem ist Mercury eindeutig ein sehr gutes Spiel für unterwegs.
Grafik: Großen Anspruch erwartet man bei Strategie-Spielen eigentlich nie. Tetris in Supergrafik will auch niemand. Mercury schafft die Gratwanderung zwischen Nutzen, Übersicht und Aussehen recht gut. Die Hintergründe sind zwar etwas einfallslos gestaltet, lenken dafür aber auch nicht vom Geschehen ab. Die Animationen des Quecksilber-Tropfens sind dagegen phänomenal und wirken beinahe wie echt. Wenn es an allen Ecken und Enden nur so herumglibbert kommt richtig Freude auf.
Die Kleinigkeiten in den Leveln wie Sauger, Stampfer und Co. wissen zu gefallen, während besonders die kleinen Mercury-Fresser eher an Archers Klassiker erinnern, als an ein modernes PSP-Game.
Sound: Jede Welt präsentiert sich mit ihrer eigenen, sphärischen Musik, die weder nervt noch irgendwie auffällt. Die Soundeffekte des Klumpens klingen sehr gut und kommen besonders mit Kopfhörern ausgezeichnet zur Geltung.
Features und Besonderheiten: Eine anspruchsvolle Highscore-Funktion und zusätzlich noch ein Multiplayer, in dem man um die Wette glibbern kann: Für ein Strategie-Game wird bei Mercury einiges geboten. Auch, wenn es etwas mehr Level hätten sein können.
Der Gesamteindruck wird ein wenig durch die Speicherfunktion getrübt: Vergisst man einmal, nach einem Level seinen Fortschritt zu sichern und deaktiviert danach die PSP, um möglicherweise etwas anderes zu spielen, darf man den geschafften Level gerade noch einmal machen. Gerade bei Mercury wäre ein Autosave toll gewesen.
Fazit: Archer Mclean hat es mit Mercury geschafft, im Gegensatz zu manch einem PSP-Konkurrenten, ein echtes Handheld-Game zu schaffen. Man nimmt die Konsole immer wieder aus der Tasche, um doch noch einmal diesen und jenen Level ein weiteres Mal zu probieren. Das Suchtgefühl und der "Nur noch dieses eine Mal, danach höre ich sicher auf"-Effekt sind beide gegeben. Fehlt nur noch die Möglichkeit, auf der Playstation Portable übers Wireless Lan neue Level herunter zu laden. Christian Nork für PlaystationPortable.de Vielen Dank an Atari für die freundliche Bereitstellung des Rezensionexemplars
Seit der PSone gab es (zumindest in Europa) kein Wiedersehen mit dem Fun-Sport-Spiel Everybody’s Golf. Seit dem hat sich auch einiges am Spiel getan, nun soll die Playstation Portable Version auch die europäischen Käufer vom lustigen Spielprinzip überzeugen. Wir haben uns das Spiel einmal genauer angeschaut.
Bei Everybody’s Golf für die PSP handelt es sich um kein Remake, sondern um eine komplett neu entwickelte Version. Neben einer großen Zahl von echten Golfkursen bietet das Spiel abwechslungsreiche Mini-Golf-Parcurse und eine Fun-Challenge-Modus. Zahlreiche Powerups die nach erfolgreich gewonnenen Kursen gekauft werden können, machen aus einem anfänglich verweichlichten Amateur-Golfer einen echten Happy Gilmore. Erstmal sind die Charaktere völlig modifizierbar. Neben den genannten Skill-Erweiterungen ist es möglich, das Outfit, die Haarfarbe, etc. zu verändern, um einen einmaligen Charakter zu erstellen. Die Ball-Physik soll sehr realitätsnah sein, damit auch Real-Golf Fans an dem Titel gefallen finden können. So werden Wind und Wetter dem Spieler entgegenstehen. Genaue Berechnungen, die richtige Schlägerwahl und präzises Timing gehören zu den Stärken eines guten Golfers. Bis zu 8 Spieler können im WIFI Multiplayermodus gegeneinander eintreten.
Grafisch gesehen kommt das Spiel der PS2 Version, die nicht in Europa veröffentlicht wurde, sehr nahe. Japano-Like Figuren treffen auf schöne Landschaften. Typisch Japanisch sind die visualisierten Emotionen der Kopffüßler-Figürchen. Lichteffekte beim Abschlag sollen auch beim sonst tristen Golferleben für ein kleines grafisches Feuerwerk sorgen.
Prognose: Everybody’s Golf trägt seinen Namen zu Recht. Abwechslungsreiches Gameplay gepaart mit Elementen aus Rollenspielen kann auch Golfabtrünnigen ein Lächeln abgewinnen. Wer lieber auf eine Simulation steht, wird womöglich nicht ganz so glücklich sein mit den kindlichen Figürchen, dennoch sollte die Physik des Spiels zufrieden stellen. Der Golf-Spieler mit ein wenig Humor wird sicherlich zu diesem Titel greifen. Der Profi-Spieler wird eher auf EA’s Tiger Woods PGA Tour warten.
Wer schon immer mal mit einer Pistole auf dem Kopf statt in der Hand herumlaufen und Gegnern den Garaus machen wollte, wird sicherlich erfreut sein etwas über diesen Titel aus dem Hause Hudson Soft zu hören. Eine Waffe auf dem Kopf ist aber noch nicht alles, ihr könnt euch auch mittels aus den Knien abgeschossenen Raketen verteidigen und mit gewaltigen Arm Kanonen die Gegner auf Abstand halten. Wem eine Pistole auf dem Kopf nicht schick genug ist, tauscht diese kurzerhand gegen eine Kettensäge aus. Welche Waffe ihr an euren Körperteilen kleben habt ist frei konfigurierbar, abgefeuert werden diese 4 Waffen dann mit dem Dreieck, Viereck, Kreis und X Knopf. Es werden mehrere Charaktere (oder verschiedene Versionen des Charakters) zur Auswahl stehen, doch alle haben eins gemeinsam. Sie sind Cyborgs.
Die Hintergrundhandlung hört sich ein wenig nach B-Movie an, man spielt einen Cyborg der von der Regierung in einem Turm zusammen mit einigen anderen Cyborgs eingeschlossen wurde. Praktisch aus reiner Langeweile, da es sonst nichts zu tun gibt, fangen die Cyborgs an sich gegeneinander umzubringen. Irgendwann beginnt euer Charakter allerdings plötzlich seine Existenz zu hinterfragen und dann entscheidet er sich zu flüchten und hat das Ziel alle anderen Cyborgs zu töten um die Spitze des Turmes zu erreichen, welches dann auch das Hauptziel des Spielers sein wird.
Ren-Goku erinnert bei Betrachtung der rasanten Action ein wenig an Devil May Cry, oder Onimusha welche einigen PS2 Besitzern vielleicht bekannt sind. Ebenso wie Devil May Cry ist Ren-Goku kein reinrassiges Action spiel, sondern ein Action RPG. Der Action Anteil überwiegt zwar deutlich, aber ohne seinen Charakter klug aufzuwerten wird man keine all zu grosse Chance gegen seine Gegner haben.
Grafisch sieht das Spiel sehr gut aus und holt sicher nicht alles, aber einiges aus der PSP heraus. Die Charaktere sind äusserst detailliert und sofern es auf den Videos die auf der Tokyo Games Show 2004 gezeigt worden zu sehen war, läuft das Spiel in einer wirklich rasanten Geschwindigkeit ohne Ruckler ab.
Ein Multiplayer Modus war schon immer geplant und erst kam die Idee von einem 16 Spieler Deathmatch Modus auf, welche allerdings im Verlaufe der Entwicklung verworfen wurde. Wie genau der Multiplayer Modus aussieht ist nicht bekannt, nur das man mit insgesamt 4 Spielern gleichzeitig über WLAN spielen können wird.
Prognose: Grafik alleine ist nicht alles, die Frage ist jetzt ob der Spielspass auch nicht zu kurz kommt. Sollten die Level abwechslungsreich sein und nicht wie ein Ei dem Anderen gleichen, dann werden Action Fans voll auf ihre Kosten kommen. Auch gerade Multiplayer Freunde könnte es begeistern.
Für Michael Schuhmacher Fans ist die bisherige Saison eher eine Enttäuschung; der Rekordweltmeister glänzt diese Saison eher durch peinliche Ausfälle als durch fahrerisches Können. Mit Sonys F1 Grandprix können Formel 1 begeisterte PSP-Besitzer die Karten neu mischen.
Den Spieler erwarten neben den 20 Fahrern der derzeitigen Saison alle lizenzierten Originalfahrzeuge und -Strecken; selbst die neue Grandprix-Strecke in der Türkei hat ihren Weg auf die UMDgefunden. Zusätzlich haben die Entwickler auch noch 5 freispielbare Bonusfahrzeuge auf die UMDgepackt.
Der spielerische Umfang kann sich durchaus sehen lassen; Neben Einzel- und Zeitrennen, einem Szenario-Modus, wartet auf den Spieler auch ein umfangreicher Meisterschaftsmodus, in dem ihr das Geschick des Formel 1 Piloten über mehrere Saisonen bestimmen dürft. Multiplayerduelle mit bis zu 8 Teilnehmern sind per Ad-Hoc-Modus möglich; unsere Preview-Version hatte jedoch keinen Infrastructure-Modus. Eine schöne Idee ist der Schneller Grandprix-Modus, in dem ihr ein Zufallsrennen mit einem Zufallsfahrer fahren könnt; gerade für ein schnelles Spielchen unterwegs ideal! Unter dem Punkt TV Modus-Rennen kann man sich zufallsgenerierte Rennen anschauen – wer es mag, kann man da nur sagen. Grafisch sind diese Replays allerdings sehr schön anzuschauen, auch wenn sie nicht an den Genrekollegen Ridge Racer heranreichen.
Generell kann man über die Grafik sagen, dass die Entwickler einen guten Job gemacht haben; alle Fahrzeugmodelle sind detailreich modelliert, selbst an Spiegelungen und Schattenwürfe wurde gedacht. Wettereffekte sind ebenso mit von der Partie.Sogar ein Schadensmodell ist zu finden – wenn auch ohne spielerische Auswirkungen. Leider fällt die Umgebungsgrafik deutlich hinter die schönen Fahrzeugmodelle zurück; vor allem ein sehr unschönes Kantenflimmern sticht einem ins Auge. Dafür läuft der Titel zu jedem Zeitpunkt ruckelfrei.Soundtechnisch kann man sich auch nicht beklagen; die Motorengeräusche sind sehr gut umgesetzt und in der finalen Verkaufsversion soll es sogar möglich sein, eigene Musiktitel ins Spielgeschehen einzubinden.
Neben der trist geratenen Umgebungsgrafik leidet F1 Grand Prix unter ein paar spielerischen Macken, die unseren ansonsten positiven Gesamteindruck doch etwas nach unten gezogen haben:
Kann man die flimmernde Umgebungsgrafik verschmerzen, fällt dies bei der arcadelastigen Steuerung schon schwerer; zwar ist die Steuerung sehr einfach gehalten und soll somit vor allem Anfänger ansprechen, dennoch ist die Steuerung an sich einen Tick zu penibel und zu direkt; eine gewisse Einarbeitungszeit ist hier von Nöten. Und auch mit der Gegner-KI ist es nicht weit her; regelmäßige Schubser und Rempler, die im Graben enden, sind leider an der Tagesordnng. Hier sollte Sony noch dringend Feintuning leisten.
Echte Simulationsfreunde unter den Formel1-Fans werden zudem die geringen Einstellungsmöglichkeiten bemängeln: 3 Setup-Möglichkeiten sind für ein Formel 1 Spiel einfach zu wenig. Hier merkt man dem Spiel deutlich an, dass eher auf eine arcadelastige Ausrichtung wert gelegt wurde – auch Wettereffekte und Schaden an den Fahrzeugen hat in den Rennen kaum eine Auswirkung. Boxenstopps und Abnutzerscheinungen kommen leider erst in den höheren Schwierigkeitsgraden vor, die man allerdings erst freispielen muss – eine etwas ärgerliche Sache, wie wir finden.
Ein Wort noch zu den Ladezeiten; die sind, wie bei den meisten Sonytiteln, im akzeptablen Rahmen und stören den Spielfluß kaum.
Prognose: Auch wenn alle Lizenzen an Bord sind und der spielerische Umfang stimmt: F1 Grand Prix wird in der Masse der Rennspiele einen schweren Stand haben; zu sehr leidet der Titel unter der sehr empfindlichen Steuerung und der nicht vorhandenen Gegnerintelligenz. Für Simulationsfreaks gibt es zudem einfach zu wenig Einstellungsmöglichkeiten für das Fahrzeug, während Arcadefans das Setting ein wenig dröge finden könnten.
Hätte F1 Grand Prix nicht soviel Konkurrenz, wäre der Titel sicherlich einen Blick wert - so kann man den Titel allerdings nur Formel 1 Fans empfehlen, die mit den oben beschriebenen Mängeln leben können und keinen Wert auf einen Simulationsaspekt legen. Allen anderen kann man nur empfehlen: Probespielen, unseren Test abwarten und zu hoffen, dass Sony den Titel nochmal in ihrer Werkstatt feintunen wird.
Diesen Eindruck konnte man zumindest bekommen, wenn man auf der Games Convention die PSP-Fassung von Pro Evolution Soccer 5 angespielt hat. Doch der Reihe nach:
Die PSP Umsetzung ist identisch mit der kommenden PS2-Fassung, das heißt, dass insgesamt 57 Nationalmannschaften und 137 Clubteams den Weg ins Spiel finden werden. Auch über zu wenige Spielmodi kann sich die Zockergemeinde nicht beklagen: Von Freundschaftsspielen, heißen Ligapartien, div. Meisterschaften und natürlich der absolut motieverende Karrieremodus aus den PS2-Vorgängern hat seinen Weg auf Sonys Handheld gefunden.
Doch Konami bietet den PSP-Besitzern noch ein paar zusätzliche Schmankerl: So wird es möglich sein, Mannschaften von der PS2 auf die PSP zu übertragen, um somit auch unterwegs mit seiner eigenen Mannschaft spielen zu können. Natürlich wird auch der Onlinemodus seinen Weg auf die PSP finden; wie und in welcher Form, dazu lagen leider noch keine Informationen vor.
Doch kommen wir nun zu dem, was die PSP-Gemeinde natürlich am Meisten interessiert: Hat es das ganiale Gameplay auch auf die PSP geschafft?
Unserem erstem Eindruck nach kann man diese Frage getrost mit einem "Ja" beantworten. Zwar müssen sich PS2-Veteranen an eine etwas andere Steuerung gewöhnen, doch hat man sich in die Steuerung reingefunden, ist man sofort wieder im Fußballfieber: Geschickte Spielzüge, schlaue Finten, fiese Fouls und packende Zweikämpfe um Tore bestimmen wie immer das Spielgeschehen.
Im direkten Vergleich zu den Vorgängern fällt einem zudem auf, dass die Entwickler zahreiche Detailverbesserungen vorgenommen haben; sei es die hervorragende Ballphysik, die immer noch ihresgleichen sucht und für spannende Situationen sorgt und auch die KI der Gegner ist wie gewohnt auf einem sehr hohen Niveau. Ebenfalls neu an Bord: Vor dem Anpfiff wird der Spieler über Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wind informiert, was natürlich ebenfalls alles das Spielgeschehen merklich beeinflusst. Auch die Menüs wurden entschlackt - alles wirkt somit einsteigerfreundlicher, ohne jedoch an Tiefe zu verlieren
Zwar wirkt die Steuerung mit dem Digitalkreuz ein wenig träge, spielt man jedoch mit dem Analogstick, ist von einer trägen Steuerung nichts mehr zu spüren - hier kann man den Spieler wie gewohnt punktgenau steuern.
Der gesamte Spielablauf wirkt sehr flüssig und lässt im direkten Vergleich schon jetzt die Kokurrenz alt aussehen - und das wohlgemerkt bei einer Version, die erst zu 75% fertig gestellt ist.
Hier und da trüben vereinzelt Ruckler den postiven Ersteindruck, vor allem wenn auf dem Bildschirm sehr viel los ist, dafür wird der Spieler jedoch mit wunderschönen Animationen und Spielermodellen verwöhnt, die ebenfalls über dem Niveau der Konkurrenz liegen.
Prognose: Zwar hat die uns vorliegende Fassung noch einige Schnitzer wie das unschöne Ruckeln, man muss aber sagen, dass schon jetzt diese dem Spielspaß keinen Abruch getan haben - im Gegenteil, nur unter Androhung von Gewalt konnte man uns das Spiel entreissen.
Auch die etwas langen Ladezeiten zwischen den Matches haben uns noch nicht gefallen, aber bis zum angepeilten Release im Herbst sollten die Entwickler diese kleinen Mankos in den Griff bekommen haben.
Aber schon jetzt sollte sich jeder fußballbegeisterte PSP-Besitzer diesen Titel vormerken - hier wartet ein potentieller Systemseller auf die PSP-Gemeinde.
Die PSP - Ein toller Käfer. Genau wie Herbie, Disney-Held und Frauenschwarm, zieht dieses heiße Stück Technik die Blicke auf sich. Kein Wunder, dass erst die zweite Frage (nach "Boah, geil, kann ich mal haben?") die nach dem Spielelineup ist. Hier muss der mobil zockende Playstation Portable Besitzer doch noch etwas mit den Schultern zucken. Vor allem, wenn man vom Gegenüber genau weiß, dass dieser Rennspiele abgrundtief verachtet.
Die Games rund um das runde Tetra-Leder haben nun einmal die Übermacht, wenn man sich die gefüllten Verkaufsregale ansieht. Neben Colin McRae Plus (bei uns hier im Test) steht von Kult-Schmiede Codemasters, die bereits auf dem NES aktiv waren, mit DTM2 Racing Simulator der zweite Rennsporttitel neben einem Ridge Racer, Wipeout und Midnight Club beim Laden des Vertrauens. Und der Kunde fragt sich: Was ist hier anders? Was kann ich von einem DTM2 erwarten, was mir die anderen Spiele nicht gönnen können? Warum sollte ich dieses Spiel gerade kaufen?
Nun, zum Einen... ist es etwas billiger und meist schon für schlappe 39 Euro zu haben. Zum Anderen ist Codemasters nun einmal dafür berühmt, den Realismus in den Tank zu packen. Das bedeutet nichts anderes, als dass DTM2 im Gegensatz zu Ridge Racer und Konsorten einen Zusammenstoß mit der nächsten Wand oder dem ungeliebten Kontrahenten (und derer gibt es hier eine ganze Menge) nicht einfach so verzeiht. Im Gegenteil, dank eines detaillierten Schadensmodells kommt der Spieler in den Genuss von herumfliegenden Außenspiegeln, sich öffnenden Türen, splitterndem Glas, etc. pp.
Zu Beginn des Karriere-Modus, dem Herz des Spiels, bekommt man auf eindrucksvolle Weise gezeigt, wie man es eben nicht tut: Das Spiel startet nämlich mitten im Fahrerpulk kurz vor einer richtig ekligen Kurve, so dass einem Crash für den ungeübten Fahrer nichts mehr im Wege steht. Neben dem Schaden ist nämlich auch die Steuerung extrem realistisch und reagiert von Fahrzeug zu Fahrzeug unheimlich unterschiedlich. Im weiteren Verlauf der Story inklusive schön anzusehender Filmsequenzen kommt man hinter das Steuer von so manchem komischen Gefährt, wobei LKW-Zugmaschinen wohl die bockigsten Gefährte sind, die man sich vorstellen kann - bis man den Zusammenhang von Gas und Bremse verinnerlicht hat (und dann beginnen die Boxenstopps und das Ganze wird noch einmal eine Spur komplizierter...)! Arcade-Fahrer werden hier abwinken und bereits nach den ersten Runden das Stadion verlassen. Realismus-Liebhaber vertiefen sich jedoch in das Renngeschehen und erleben mit Formel Ford, der DTM Serie (leider nur mit Daten von 2004), Rally-Strecken und anderen echten Ligen und Straßen endlich einmal das, wonach sie sich unterwegs schon lange gesehnt haben: Das beinahe echte Gefühl fürs Fahren.
Während man im Karrieremodus nach und nach neue Fahrzeuge und Strecken freischaltet (die Anzahl ist hierbei enorm!), kann im so genannten Simulator geübt und auf Zeitenjagd gegangen werden. Letzteres wird immer mehr zur Herausforderung, haben sich doch bereits im Internet die ersten Spieler zusammengetan und tauschen eifrig Zeiten aus. Wie das wohl erst beim Erscheinen von GT4 wird...
Leider vermisst man bei DTM2 jedoch ein wenig die Freiheiten, die z.B. ein Midnight Club in der Gestaltung der Fahrzeuge bietet. Farbe, Modell und Accessoires sind vorgegeben und lassen sich im Karrieremodus auch nicht verstellen. Selbst bei den Fahrzeugeinstellungen ist das Meiste vorgegeben, Änderungen sind im Karrieremodus auch bei Schnee und Eis nicht vorzunehmen. Das übernimmt der Computer. Schade, hier hätte man mehr draus machen können, gerade bei so einem Spiel.
Dass DTM2 außerdem eine 1:1 Umsetzung der Playstation 2 Version mit genau den gleichen Strecken, Fahrzeugen und Geschichten ist, kann Neulingen im Sony-Geschäft natürlich nicht den Spielspaß verderben. Trotzdem ist solch eine Handlung leider unverständlich (der PSP-Launch war im Ausland schließlich schon lang genug her) und wird hoffentlich in Zukunft anders gehandhabt. Eine Verbindungsmöglichkeit zum großen Bruder gibt es zudem auch nicht.
Gameplay: Wenn der Realismus gnadenlos zuschlägt: Wer auf komplizierte Spielmechanik, feinfühlige Steuerung und ab und an frustrierende Erlebnisse steht, der wird sich mit DTM2 sofort anfreunden können. Der normale Spieler weicht nach den ersten verkorksten Runden zunächst zurück, am Ende trennt das Game schließlich den Hardcore-Zocker vom Anfänger, der nur auf Titel wie GTA abfährt.
Für Unterwegs ist DTM2 jedoch weniger geeignet, denn die naturgetreue Umsetzung von der PS2 bringt auch mit sich, dass man sich oft sehr stark im Rennen konzentrieren muss, was unterwegs in Bus und Bahn kaum möglich ist. Vor allem dann nicht, wenn das echte Fahrzeug eine Kurve macht oder über eine Unebenheit fährt... Zusätzlich kommen dazu auch noch die Ladezeiten, die zwar kein Midnight Club Niveau erreichen, aber dennoch weit weg von Gut und Böse sind.
Grafik: Genau wie die Steuerung ist hier "echtes Spielerlebnis" Trumpf. Da fliegen die Blechteile durch die Gegend, geht der Spoiler flöten und klappt auch schon einmal die Motorhaube nach oben. Die Autos sind detailliert gestaltet und sehr schön anzusehen.
Die Original-Strecken wie Hockenheim- und Nürburgring wissen durch tolle Weitsicht und flüssiges Scrolling zu gefallen. Das kauft man sich jedoch mit einer Art "Gitternetz", das über der ganzen Grafik liegt und dem Ganzen einen "schmutzigen" Eindruck hinterlässt. Auch die maue Umgebung mit oft wenig bis garkeinen Details am Streckenrand ist nichts für Grafikfetischisten.
Sound: Gute Motorengeräusche und ein ab und an etwas nervtötender Sprecher aus der Box, gepaart mit den sehr gut aufgemachten Filmen täuschen über die schlechte Musikuntermalung hinweg.
Macht aber nichts, denn Codemasters hat sich etwas ganz besonderes einfallen lassen: Als erstes PSP-Spiel erlaubt DTM2, eigene Musik zur Untermalung zu benutzen. Leider greift die Konsole dabei nicht auf den eigenen MP3-Ordner zurück. Stattdessen muss über eine aus dem Internet zu ladende Software zunächst der Musiktitel in das kompatible TOC-Format umgewandelt und anschließend in den Spielstand implementiert werden... Ein Tutorial für dieses Verfahren folgt.
Features und Besonderheiten: Hier kann DTM2 ganz groß auftrumpfen: Neben über 50 Strecken, vielen Fahrzeugen und der eben erwähnten Musik-Wiedergabe besticht vor allem der Multiplayer-Modus. Immerhin 12 Rennsportfanatiker können im WLAN miteinander um die Wette gurken und bestimmen, wer der Realismus-König ist.
Im Gegensatz zu einem Burnout fehlt jedoch auch beim Codemasters-Titel das dafür eigentlich ideal geeignete Gamesharing, um eine Demo oder einen Multiplayer auf die ohne DTM2-UMD bestückte PSP zu laden.
Fazit: Arcade-Fans werden sich mit Grausen abwenden. Profi-Zocker und Fans von guter Steuerung und knallhartem Gameplay können aber bedenkenlos zugreifen. Mit DTM2 liefert Codemasters eine ausgezeichnete Umsetzung des Playstation 2 Titels ab. Trotz ein paar Mängel ein Top-Titel, der für lange Zeit Spaß macht und besonders im Zeitfahren und im Multiplayer schier ewig unterhalten kann.
Skate or die! Legt man die UMD ein, wird man sofort von den typischen Werbevideos der Publisher empfangen. Besonders das berühmte Auge von “Neversoft“ schafft es immer wieder in einer lustigen Situation aufgespießt zu werden und sorgt damit für ein Schmunzeln beim Kenner der THPS Serie. Gleich danach folgt das Intro von „THUG2 Remix“, das euch durch die verschiedensten Tricks der Skater in Stimmung auf die folgende Action bringen soll. Ist auch diese "Hürde" bewältigt, gelangt man ins Hauptmenü, welches als „Glücksrad“ daherkommt und zur Auswahl der Menüpunkte dient. Die wichtigsten sind hierbei wohl der Story Modus und der Klassik Modus, auf welche ich später zurückkommen werde. Gleich darunter kommt der Punkt Wireless-Spiel, bei dem man ein Adhoc Spiel hosten oder daran teilnehmen kann. Bei Skate for Fun handelt es sich um eine Menüoption, die aus vorhergehenden Tony Hawk spielen bereits gut bekannt sein sollte. Hier kann man ohne zeitliche Beschränkung in allen Levels, die man bereits frei geschaltet hat, herumskaten und alles ausprobieren, wozu man Lust hat.
Weiter geht’s mit dem Loser Modus, welcher besonders für diejenigen interessant ist, die nur eine UMD des Spiels besitzen, aber dennoch mit (beziehungsweise gegen ihre Freunde) zocken wollen. Dabei hat der erste Spieler einige Sekunden lang Zeit, einen Trick zu absolvieren, welcher so viele Punkte wie möglich gibt, woraufhin sein Kontrahent in derselben Zeit diesen Trick überbieten muss. Schafft er dies nicht, bekommt er den ersten Buchstaben des Wortes „Loser“ (wobei dieses Wort frei einstellbar ist) aufgebrummt. Das geht so lange, bis einer der beiden alle Buchstaben zusammen hat und somit als Verlierer aus diesem Spiel herausgeht. Bis zu vier Spieler können so gegeneinander antreten. Der vorletzte Menüpunkt mit dem etwas merkwürdigen Namen Mach-die-Modi bietet Individualisten jede Menge Werkzeuge, um sich auszutoben. Gleich der erste und wohl auch von den meisten genutzte ist das Mach-dir-den-Skater Tool, das der Kreativität kaum Grenzen setzt. Von der Kopfgröße bis zur Schuhfarbe ist alles einstellbar. Ein besonders nettes Feature ist hier außerdem, dass man ein Foto seines eigenen Gesichts auf die PSP spielen kann und als Textur für das Gesicht eures Skaters nutzen kann. Neben einem eigenen Skater kann man auch noch eigene Grafiken (für Sticker, Grafitties, oder Hemdlogo) eigene Missionsziele (sehr zeitaufwändig) und eigene Tricks erstellen. Besonders letzteres macht eine Menge Spaß, da man hier die verrücktesten Moves „erfinden“ kann, indem man einfach diverse Tricks zusammen mischt. So entsteht zum Beispiel ein Trick mit 3-facher Drehung zusammen mit einem rückwärts ausgeführten Kickflip, was mitunter ziemlich lustig aussieht.
Last but not least hätten wir dann noch das Spieloptionen-Menü. Verwaltung der Spielstände, betrachten der Highscores, einschalten der Cheats sowie ändern von Spieleinstellungen werden von hier aus erledigt.
Nun aber wieder zurück zu den beiden „Hauptpunkten“, dem Story- und dem Klassikmodus. Der Klassikmodus bietet euch genau das Spielprinzip, das ihr aus allen älteren Tony Hawk Titeln gewohnt seid. In einer der 14 Locations (welche nach der Reihe frei gespielt werden müssen) habt ihr jeweils 2 Minuten Zeit, um in einem Run vorgegebene Ziele zu erreichen. Dabei kann man diese 2-minütigen Runs jedoch so oft machen, wie man Lust und Laune hat. Zu diesen Zielen zählen unter anderem das altbekannte „Sammle S-K-A-T-E“, das Finden des versteckten Tapes sowie die 3 verschiedenen Highscores. Wer besonders gut ist, schafft in einem Lauf gleich mehrere Ziele auf einmal- bei schweren Aufgaben kann es aber auch schon mal vorkommen, dass man zig Versuche braucht, um diese zu meistern. Um das zu verhindern, könnt ihr Skate-Punkte sammeln (sind in den Levels versteckt), um die Skills eures Charakters aufzubessern und ihm beispielsweise bessere Balance beim Grinden oder bei Manuals zu verpassen.
Neben diesem ohnehin schon äußerst umfangreichen Klassikmodus gibt es noch den Story Modus, der etwas anders aufgebaut ist. In einer etwas längeren Videosequenz, die mit echter Sprachausgabe gesegnet ist (mit den original Stimmen von Tony Hawk und Bam Margera), wird euch die Geschichte rund um die "World Destruction Tour" erzählt, in der ihr als potenzielles Talent von Tony Hawk auf ihre verrückte Reise rund um die Welt mitgenommen werdet, um verrückte Skateboardstunts zu machen und Chaos zu verbreiten. Ihr beginnt das Spiel in einem Tutorial-Level, in dem euch die groben Feinheiten der Kunst des Fahrens auf dem Brett mit 4 Rollen beigebracht werden. Habt ihr diesen Übungsabschnitt erfolgreich beendet, gelangt ihr in das erste richtige Level von Tony Hawk’s Underground 2 Remix. Im Gegensatz zum Klassikmodus ist eure Zeit hier unbegrenzt (mal abgesehen vom Akku) aber auch hier gibt es bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Diese lassen sich im Pausenmenü einsehen und werden hier auch genauer beschrieben. Meist bestehen diese Ziele darin, an bestimmten Stellen Tricks, oder Kombos zu machen, oder irgendwas, beziehungsweise irgendjemanden, zu finden. Apropos „irgendjemanden“ finden: Innerhalb eines Levels könnt ihr euren Skater einfach wechseln, indem ihr zu diesem hinfahrt und die Kreistaste drückt. Dabei steht euch ein zuvor gewählter Profi-Skater, oder einer der Charaktere, die ihr finden müsst, zur Verfügung. Jeder dieser Sportler hat andere Missionsziele und man muss mit allen Holzbrettkünstlern alle Aufgaben meistern um die volle Punktzahl zu erreichen.
Gameplay: In diesem Punkt erwartet man bei einem solchen Spiel, bei dem es auf schnelle und präzise Steuerung ankommt, wie bei keinem Zweiten besonders gute Arbeit. Und diese haben sie hier, wie auch bei allen anderen Tony Hawk Teilen zweifelsohne geleistet. Hat man sich erst einmal damit abgefunden, dass die Tastenbelegung nicht veränderbar ist (was mich anfangs sehr geärgert hat) versucht man mit den Voreinstellungen so gut wie möglich zu Recht zu kommen. Je nach Talent hat man den Dreh spätestens nach dem Trainingslevel im Storymodus (oder ein bisschen Skate-for-Fun) raus und die Kombos gehen erstaunlich leicht von der Hand. Auf den vier Symboltasten springt man und führt die drei verschiedenen Arten von Tricks aus (Flip-, Grind-/Lip- bzw. Grabtricks). Mit der linken Schultertaste kann man in den „Geh-Modus“ wechseln und so die Welt etwas besser erkunden, beziehungsweise in seinen Kombos kurz vom Board steigen (nur begrenzte Zeit) um irgendwo hinauf zu klettern. Gesteuert wird hier mit dem Analognub, was jedoch nur dann möglich ist, wenn man nicht auf dem Board ist. Hier wird mit dem Nub nur die Kamera gesteuert. (und durch Antippen zum Aktivieren des „Fokus“, einer Art Bullettimemodus) Gesteuert wird also nur mit dem D-Pad.
Grafik: Auch in Sachen Optik hat Shaba Games gute Arbeit geleistet. Im Vergleich mit der PS2 Version zieht es zwar den Kürzeren, aber dennoch kann der Titel mit seinem großen Bruder gut mithalten. Die Sichtweite ist äußerst gut und die Framerate flüssig wie Wasser. Besonders nett sind auch die vielen kleinen Details, die offenbar mit Liebe gestaltet wurden und jeder Stadt ihr eigenes Flair verpassen. Etwas unschön hingegen sind die Schlieren, die besonders bei schwarzen Objekten auftauchen, wenn es mal etwas schneller wird. Hier ist zwar das langsame Display der PSP schuld, das macht die Sache jedoch auch nicht anders. Derart schlimm ist es allerdings auch wieder nicht und das Gameplay wird kaum beeinflusst.
Sound: Ein Punkt in dem wohl jeder Teil der Tony Hawk Reihe auftrumpfen kann, ist die Auswahl an Musik. Auch bei Tony Hawk’s Underground 2 wird bei dieser nicht gespart und es befinden sich Tracks zahlreicher bekannter Größen aus dem Musikbusiness wieder. Von den sanften Swingklängen (?) Frank Sinatras bis zu Metalmusik von Disturbed ist für fast jeden was dabei. Falls euch ein Lied mal nicht gefallen sollte, lässt sich dieses entweder einzeln im Optionsmenü deaktivieren, oder ihr schaltet gleich eine der drei Musikkategorien (Punk, Hip-Hop, Rock/Sonst.) komplett aus. Die Anzahl der Lieder beträgt (wenn ich mich nicht verzählt habe) 53 Stück. Aber auch die Soundeffekte sind wie immer gut gelungen und runden so die Soundatmosphäre nochmals ab.
Features und Besonderheiten: Von dem sehr großen Umfang habt ihr sicher schon im Hauptteil des Tests ein ganz gutes Bild bekommen. Der Storymodus umfasst 6 verschiedene Szenarien, wobei man in allen zusammen insgesamt 17.000 Punkte sammeln muss (ein erfülltes Ziel bringt zwischen 25 und 100 Punkten, je nach Schwierigkeit) und wem’s Spaß macht, der kann ihn gleich in allen drei Schwierigkeitsstufen (Leicht, Normal und „Krank“) durchspielen. Im Klassikmodus könnt ihr sogar 14, der insgesamt 16 im Spiel enthaltenen Level (4 davon PSP exklusiv) besuchen und versuchen alle der 130 Missionsziele zu erfüllen. Hier gibt es allerdings nur die Schwierigkeiten Normal und „Krank“. Dazu kommen noch die bereits beschriebenen „Mach-die-Modi“ sowie viele verschiedene Varianten für den Multiplayer, worunter sich auch der ebenfalls bereits erwähnte „Loser-Modus“ befindet, mit dem auch mit nur einem Gerät und einer UMD Multiplayer-Duelle möglich werden. Wem das noch nicht genug ist, der kann seine Zeit ja damit verbringen, alle „Gaps“ im kompletten Spiel zu finden, was wohl einige Zeit lang dauern könnte, denn in jedem Level gibt es mindestes 25 davon zu finden.
Fazit: Wer noch nie in den Genuss der Tony Hawk Serie gekommen ist, sollte spätestens bei diesem Titel zuschlagen und für Fans des weltbekannten Skaters ist das Spiel ohnehin ein Pflichtkauf. Der umfangreiche Story- und Klassikmodus fesseln euch für Wochen an eure portable Playstation. Über Mankos wie Schlieren bei schwarzen Objekten sieht man locker hinweg, wenn man sich den Umfang und die genialen Extras anschaut. Technisch in guter Form und mit einer komplexen, aber punktgenauen Steuerung wird das Spiel nur selten zu anspruchsvoll. Man weiß immer ganz genau, was schief gelaufen ist und ist in einigen Sekunden wieder voll motiviert bei der Sache (oder auf dem Skateboard). Ein durchwegs gelungenes Spiel mit enormer Langzeitmotivation und großem Suchtfaktor.
Vom Spielplatz zur Werkstatt! Wie schnell sich die Welt doch verändert! Man erinnere sich an das Jahr 1996, in dem Kinder noch über Lego, Playmobil und Co. geredet haben und beim Anblick einer Ritterburg in euphorischem Strahlen aufgingen. Kinder waren Kinder und so spielten kleine Mädchen mit Barbie Traumhochzeit, die heldenmutigen Knaben kletterten auf Bäumen und spielten Pirat. War das eine schöne Zeit.
Fast 10 Jahre später erblickt man nur die ganz Kleinen auf dem Abenteuerspielplatz und die damals ach so geliebten Power Rangers und Actionman-Spielfiguren liegen verstaubt in der Ecke. Das Leben wird immer schneller, immer rasanter. Der Anspruch an Adrenalin und actionreichem Zeitvertreib steigt auch in den Kindern von heute. Videogames sind aber nicht nur ein Zeitvertreib, sondern beeinflussen auch die Interessen von Kids. Noch vor ein paar Jahren hätte ein 13-jähriger unwissend den Kopf geschüttelt, hätte man ihn nach der Funktion von Getriebe, Bumpern und Zündkerzen in einem Auto gefragt. Heute würde die Antwort, wie eine Kugel aus einem gut geölten Revolver herausschießen. Verblüfft über die Mechanikerkenntnisse eines pubertierenden Kindes, stellt man sich die Frage, wodurch das Interesse der laut PISA mit Faulheit getränkten Jugendlichen geweckt wurde.
"Pimp my Ride" in der Hosentasche! Need for Speed Underground Rivals präsentiert sich als Bilderbuchantwort und bringt eine hochmoderne Autowerkstatt mit allem, was dazugehört, in Form einer UMD auf die PSP. Ob Electronic Arts es mit ihrem ersten Spiel für die PSP gelungen ist, dem Hype der großen Brüder auf PS2 und Co. gerecht zu werden, erfahrt ihr in unserem Praxistest. Also angeschnallt, denn hier erfahrt ihr, ob das Spiel mehr bietet, als eine aufgestylte Karosserie.
Im Gegensatz zum zweiten Untergrundritt der PS-Monster verzichtet Electronic Arts bei Rivals auf eine frei befahrbare Stadt und kehrt zu altem Ursprung zurück. Eure Aufgaben wählt ihr traditionell im Menü und entscheidet euch zwischen standardisierten Rundenrennen, adrenalingeladenen Drag-Rennen, in denen ihr hauptsächlich auf eure Schaltfähigkeiten bauen müsst und den schwindelerregenden Drift-Fahrten, die doch sehr an den Elch-Test im eisigen Finnland erinnern. Rutschfeste Reifen und überragende Lenkambitionen sind Pflicht, um nicht nach 3 Sekunden das Zeitliche in einer Bande zu segnen.
Ihr beginnt als schüchterner Amateur mit einem schwachbrüstigen Vehikel und versucht euch einen respektierten Namen durch möglichst souveräne Erfolge zu verdienen. Macht ihr durch gewonnene Events Autohersteller auf euch aufmerksam, spendieren sie euch die neuste optische Ausrüstung. Ob Chromfelgen, die einen blendenden Eindruck hinterlassen, oder ausgefallene Vinyls. Hier könnt ihr euch das Traumauto, für das im wahren Leben das Kleingeld fehlt, zusammenbauen. Natürlich bessern illegale Streetraces auch euer Budget auf, das ihr in Leistungserweiterungen investieren könnt. Kassiert wird jedoch nur, wenn ihr in einem der 56 Rennen, die in drei Schwierigkeitsstufen (Bronze, Silber und Gold) unterteilt sind, den ersten Platz für euch gewinnen könnt. Mathematiker errechnen sich somit, dass insgesamt 168 Wettkämpfe auf die Rowdys der nächtlichen Straße warten. Hinzu kommen noch die ganzen Drift und Dragster Aufgaben, die dem Spiel einen beachtlichen Umfang von fast 200 Aufgaben bescheren. Ernüchterung kehrt jedoch ein, wenn man bedenkt, dass es nur 10 Strecken gibt, bei denen man sich schon nach kurzer Zeit sattgesehen hat. Vor der Monotonie kann sich "der Rivale" also nicht verstecken.
Der Schwierigkeitsgrad steigt mit jedem Rennen um ein Stück an. Anfangs fühlt man sich, wie auf einer Strecke mit sechsjährigen Knirpsen im Go-Kart. Fortgeschrittene haben eher ein Formel-1 Gefecht mit Schumi und Anhängsel vor sich. Seltsamerweise passt sich jeder Gegner sofort an die neusten Upgrades eurer Tuningkiste an. Selbst mit dem leistungsstärksten Motor und Nitros kommt es in der ersten Klasse vor, dass man auf der Zielgeraden noch überholt wird. Und da sage einer künstliche Intelligenz würde nicht schummeln. Das bringt einen nicht nur zur Weißglut und Fluchtiraden (die wir hier lieber nicht zur Sprache bringen wollen), sondern senkt auch die Motivation sein Gefährt mit teuren Performanceteilen aufrüsten zu wollen.
Gameplay: Need for Help! In Sachen Steuerung hat EA es deftig vermasselt und dem Rennspiel Sand ins Getriebe geblasen. Obwohl man zwischen der Steuerung mit dem Analog-Nub und dem Steuerkreuz wählen kann, gestaltet sich beides als versteckter Frustfaktor hoch zehn. Der Analog-Nub ist bockig und reagiert erst ab einer bestimmten Neigung auf die Lenkbewegung, führt diese dann auch noch zu abrupt aus, sodass man nur mit dem Feingefühl eines Uhrmachers dauerhaft Erfolg auf das Tunerkonto verbuchen kann. Das Steuerkreuz reagiert zwar nicht so bestialisch, ist aber viel zu schwammig für ein Rennspiel. Wie auf Seife rutscht man die ganze Zeit auf der Strecke und versaut sich somit des öfteren eine gute Platzierung. Der direkte Konkurrent, Midnight Club 3, aus dem Hause RockstarGames bietet hier benutzerfreundlichere Alternativen.
Grafik: Edle Tuneroptik mit Detailschwächen Warum muss man nur die ganze Zeit durch die Nacht fahren? Eine durchaus berechtigte Frage, die sich nicht nur die Redaktion mehr als einmal gestellt hat. Wahrscheinlich passt es nicht zum "böse Bube" Image der illegalen Raser, denn auch in der portablen Version von Need for Speed Underground gibt es nicht eine Strecke im Sonnenschein. Ansonsten wird einem bewährte Kost geboten. Schicke Autos, beleuchtete Straßen und Verwischeffekte beim Nitroeinsatz gehören zum Repertoire von Rivals, das wie kein anderes Rennspiel "Style" und "Coolness" verkörpert. Dennoch muss man zugeben, dass die Grafikdesigner von Midnight Club 3 ambitionierter bei ihrem Job geschuftet haben. Dafür läuft Need for Speed um einiges flüssiger, als das Werk von den GTA-Machern. Mit gelegentlichen Rucklern (besonders im Multiplayer) muss man aber auch hier leben.
Sound: Matchboxautos mit 5.1 Soundsystem EA-Trax, die hochgelobte Songliste, kommt auch beim ersten Need for Speed für die PSP zum Schwitzen. Neben vielen Songs, die hauptsächlich von fetten Beats und schnellen Rhymes leben, schlägt der Nachtracer auch rockige Töne an. Zwei Lieder wurden sogar mit dem passenden Video geschmückt und entfalten speziell mit Kopfhörern ihr berauschendes Potenzial. Ist die Musik des Spiels sogar ohrwurmtauglich, enttäuschen die Soundeffekte umso mehr. Achtet man explizit auf die Motorengeräusche, denkt man eher an quietschende Matchboxautos, als an hochgezüchtete Importschlitten.
Features und Besonderheiten: Willkommen bei "Westcoast-Customs"! Auch die Features können nicht vollends überzeugen. Zwar gibt es eine riesige Anzahl an Aufgaben, werden diese jedoch schon nach ein paar Stunden langweilig. Auch die lizensierten Autos sind mit einer Gesamtzahl von nur 24 eher durchschnittlich vertreten. Dafür gibt es eine Menge Tuning-Optionen, die zum Weiterspielen motivieren. Bis man einen perfekten Siegerschlitten zusammengeschraubt hat, der nicht nur etwas fürs Auge bietet, vergehen locker 10 Stunden. Für alle Aufgaben braucht man etwa das doppelte an Zeit. Ein guter Wert für ein Spiel, das leider schon nach circa einem Drittel der Zeit langweilig wird.
Multiplayer: Tuner schrauben einsam! Dieser Satz hätte in einem aktuellen Lied mehr als nur gut hineingepasst. Ein mickriger Multiplayersupport für nur zwei Spieler enttäuscht auf der ganzen Linie. Heutzutage sollte man mindestens die Möglichkeit für vier Raser spendiert bekommen. Darüber hinaus unterstützt das Game auch kein Gamesharing. Ein kleiner Wermutstropfen ist der Multiplayer für vier Zocker an einer PSP, bei dem man nacheinander durch die Nacht zieht.
Fazit: Need for Speed Underground Rivals wird dem Ruf seiner Brüder nicht gerecht und bricht unter der Last zusammen. Zu undefiniert gestaltet sich die Steuerung, auch der Umfang von nur 10 Strecken ist nicht mehr zeitgemäß und hätte aufgestockt werden müssen. Hinzu kommt noch der miserable Multiplayer, der auch noch an Framerateproblemen zu knabbern hat. Fans der Serie können ruhig einen Blick in die virtuelle Werkstatt riskieren. Alle anderen sollten lieber zu Midnight Club 3 DUB Edition greifen oder auf das angekündigte Need for Speed Most Wanted warten.